Olympiapark München: grünes Highlight der Stadt

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Ich muss ja zugeben, dass ich mich nie so recht mit München anfreunden konnte. So genau definieren, warum das so ist, kann ich aber auch nicht, da ich eigentlich schon viele tolle Tage in München verbracht habe. Wahrscheinlich liegt es ein wenig daran, dass Lederhosen, Weißwurst und Weißbier sind einfach so gar nicht meins sind und all das, obwohl es klischeehaft ist, durchaus überall sehr präsent ist. Wie dem auch sei: hier soll es um den Olympiapark gehen und der hat mir, zusammen mit dem Ausflug nach Schloß Neuschwanstein, am besten gefallen. Ich stell dir hier vor, was du dort sehen und erleben kannst.

Der Olympiapark

Der Olympiapark war Veranstaltungsort der XX. Olympischen Spiele im Jahr 1972. Mittlerweile ist das schon fast 50 Jahre her, aber der Park wird weiterhin für kulturelle und sportliche Events genutzt. Gleichzeitig ist es ein toller Ort zum relaxen: es gibt Konzerte, Flohmärkte, ganz viel freie Fläche zum Laufen, Inline Skaten oder Spazierengehen und noch einiges mehr.

Wenn man bedenkt, dass viele Sportstätten nach Großereignissen wie den Olympischen Spielen in Brasilien quasi verrotten, ist es schon etwas besonderes, dass der Olympiapark auch heute noch aktiv genutzt wird und sogar mittlerweile unter Denkmalschutz steht.

Olympiaturm

Der Olympiaturm ist mit 291 Metern Höhe eines der höchsten Gebäude Deutschlands. Auf 190 Metern befindet sich eine Aussichtsplattform, die ganz bequem mit einem Aufzug erreicht werden kann. Das besondere an der Plattform ist, dass sie sich in einer Stunde um 360 Grad dreht und so einen komfortablen Ausblick auf die ganze Stadt bietet. Bei gutem Wetter sieht man bis zu den Alpen.

Olympiaturm

Der Eintrittspreis für den Turm liegt bei 9 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder (Stand 2020). Zusätzlich gibt es eine Familienkarte für 21 Euro. Wer die Aussicht besonders genießen will, kann auch vorab ein Menü im Restaurant buchen. Mehr dazu gibt es auf der Webseite.

Olympiasee

Der Olympiasee fügt sich wunderbar in die Mitte des Parks ein. Auf den ersten Blick sieht man gar nicht, dass er mit 1120 Metern Länge und 223 Metern Breite ein enormes Volumen hat. Eigentlich sollte die Fläche nach den Olympischen Spielen ein Parkplatz werden. Das ist nicht geschehen, weil man aufgrund der versiegelten Flächen im Park ein Auffangbecken für Regenwasser brauchte und so einfach einen künstlichen See angelegt hat. Das war eine gute Entscheidung, denn heute ist er eines der Highlights des Olympiaparks.

Wenn du dich sportlich betätigen willst, kannst du hier Treetboot und Ruderboot fahren. Ausserdem kannst du in futuristisch aussehenden Waterballs mit bis zu 4 Personen über den See laufen. Natürlich ist der See nicht nur auf dem Wasser ein Erlebnis: rund herum gibt es einen Wanderweg und zahlreiche Sitzgelegenheiten und Grünflächen.

Olympiaberg

Einen besonders guten Überblick über den Park und auch über die angrenzende Stadt bekommt ihr vom Olympiaberg. Mit 564 Metern ist dies auch die höchste Erhebung Münchens. Das klingt anstrengender als es ist, denn der Berg lässt sich komfortabel auf Serpentinen erklimmen. Für den tollen Ausblick lohnt sich das auf jeden Fall!

Olympiaberg
Ausblick vom Olympiaberg

Sea Life Center im Olympiapark

Auch ein Sea Life Center befindet sich im Park. Es gehört eher zu den kleineren Aquarien von Sea Life und beherbergt mehr als 3000 Tiere auf zwei Etagen.

Damit kommen wir dann aber auch zur Kritik: selbst wenn man langsam durch die Ausstellung geht und die Infotafeln liesst, ist man schon nach einer guten Stunde durch. Mich hat es sehr irritiert, als ich plötzlich vor der Ausgangstür stand. Gerade bei einem Eintrittspreis von 18,50 Euro für Erwachsene und 14,95 Euro für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren, hätte ich ein bischen mehr erwartet. Wenn du also kein großer Aquarien-Fan bist, solltest du dir den Besuch gut überlegen. Auch im Tierpark Hellbrunn gibt es ein Aquarium, was eine gute Alternative zum Sea Life Center ist.

Empfehlung: Kauf dir unbedingt vor dem Besuch online ein Ticket, denn damit sparst du eine Menge Geld. Das kannst du noch direkt vor Ort tun, denn die Tickets müssen nicht ausgedruckt werden. Damit vermeidest du auch die langen Warteschlangen am Eingang.

Flohmarkt

Freitags und Samstags findet von 7:00 bis 16:00 Uhr ein Flohmarkt auf der Parkharfe statt. Informiert euch vorher hier, ob der Markt stattfindet.

Und noch viel mehr

Das sind nur einige Attraktionen, die es im Olympiapark zu sehen gibt. Auf der Webseite des Parks findest du noch einiges mehr und dazu auch aktuelle Informationen über Veranstaltungen.

Überigens: wer nicht viel laufen mag oder erschöpft vom Sightseeing in der Stadt ist, kann sich gegen kleines Geld mit einer Eisenbahn durch den Park fahren lassen. Elektroroller sind im ganzen Park verboten.

Wissenswertes für den Besuch im Olympiapark

Anreise

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, nutzt am besten die Tram (Limie 20 und 21), die direkt zum Olympiapark fährt. Mit der U-Bahn (U3) ist die nächstgelegene Haltestelle Olympiazentrum. Von dort sind es ca. 10 Minuetn Fußweg is zum Park.

Wer mit dem eigenen Auto kommt, findet mehrere Parkplätze rund um den Olympiapark. Folgt dort einfach der Beschilderung. Die Parkharfe lässt sich auch ohne Umweltplakette anfahren. Dort können auch Wohnmobile abgestellt werden.

Eintritt

Der Eintritt in den Park, sowie den Olympiaberg, ist kostenlos. Die Eintrittsgebühren für die einzelnen Attraktionen findest du oben im Text oder auf den verlinkten Webseiten.

Öffnungszeiten

Der Park ist grundsätzlich von 24 Stunden geöffnet. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten wie der Olympiaturm oder das Sea Life Center haben individuelle Öffnungszeiten, die ihr auf ihrer Webseite nachlesen könnt.

Tour und Tickets buchen

Wer mag, kann auch eine organisierte Tour zum Parjk buchen. Hier gibt es auch die Tickets für das Sea Life Center:

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