Madeira

Madeira ist eine beeindruckende Insel. Das dürfte nach der ersten Google-Suche klar sein. Doch warum ist das so? Und was gibt es dort zu sehen? Hier bekommst du eienn Überblick!

 

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Alles Wissenswerte über Madeira

Wie anreisen?

Fähre

Wer kein Freund des Fliegens ist, kann auch den Wasserweg nehmen. Von Portimão auf dem portugiesischen Festland nach Funchal gibt es eine Autofähre (ENM Ferries). Diese braucht etwa 24 Stunden und fährt im Sommer einmal pro Woche.

Flugzeug

Deutlich einfacher ist es mit dem Flugzeug anzureisen. Von zahlreichen deutschen Flughäfen gibt es Direktflüge auf die Insel. Die Flugzeit beträgt 3,5-4 Stunden.

Für nicht wenige Urlauber ist schon die Reise ein Erlebnis. Der Flughafen zählt zu den am schwierigsten anzufliegenden Flughäfen der Welt und darf nur von erfahrenen Piloten angeflogen werden. Bei ungünstigen Windverhältnissen ist die Landung gar nichterst möglich und Flüge werden auf die Nachbarinsel Porto Santo, auf das Festland oder auch nach Teneriffa oder Gran Canaria umgeleitet.

Wie fortbewegen?

Öffentliche Verkehrsmittel

Auf Madeira gibt es mehrere Busgesellschaften, die jeweils einen Teil der Insel abdecken. Zwischen Flughafen und Funchal, oder auch Funchal selbst, funktioniert das sehr gut und man kommt zuverlässig ans Ziel. Überland gibt es auch gute Verbindungen, auch in entlegenere Städte wie Porto Moniz. Diese sind allerdings auf Einwohner zugeschnitten, nicht auf Touristen. Das bedeutet, dass viele Strecken von Montag bis Freitags 3-4 mal befahren werden und am Wochenende auch mal gar nicht. Um einmalig von A nach B zu kommen, funktioniert das. Wer aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Insel umrunden will, wird schnell frustriert werden.

Auto

Viel einfacher geht das mit einem Mietwagen. Direkt am Flughafen, sowie auch in Funchal, gibt es diverse Verleiher. Auch wenn viele dort Kleinstwagen zu sehr günstigen Preisen anbieten, sollte man vor der Buchung darüber reflektieren, wohin man eigentlich fahren will.

Wer die Insel erkunden will, sollte unbedingt ein Auto mit höherer Motorisierung und Schaltgetriebe wählen. Im Gegenzug versuchen Verleiher aber auch gerne mal die Verhältnisse dramatischer darzustellen als sie sind und versuchen ein Upgrade auf ein anderes Fahrzeug zu verkaufen. Mit einem Wagen der Kompaktklasse kommt man aber definitv gut zurecht. Weniger sollte es dann allerdings auch nicht sein.

Wie ist das Klima?

Madeira hat ein gemäßigtes Klima und bietet daher ganzjährig angenehme Temperaturen. In den Sommermonaten von Juli bis September können diese schon einmal um 30 Grad liegen, das ist allerdings eher selten.

Die Nordküste ist deutlich regenreicher als die Südküste. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass er nur wenige wirklich verregnete Tage gibt. Oft ist es auch so, dass es in einem Teil der Insel regnet, in einem anderen aber sonnig ist. Wer hier flexibel ist, kann Regen somit häufig umgehen.

Auch wenn die Temperaturen im Jahrsdurchschnitt bei etwa 20 Grad liegen, ist es auf den Bergen häufig deutlich kälter. Besonders bei stärkerem Wind liegt zumindest die gefühlte Temperatur nicht weit vom Nullpunkt entfernt. In den Wintermonaten kann es auf den Bergen auch schon einmal schneien.

Nordküste oder Südküste?

Im Prinzip lässt sich Madeira grob in drei Gebiete aufteilen: die Hauptstadt Funchal, die Südküste und die Nordküste. Die überwiegende Mehrheit der Hotels und Ferienwohnungen ist in Funchal. Der Rest verteilt sich auf viele kleine Orte an der Nord- und Südküste. Im Landesinneren gibt es nur vereinzelte Unterkünfte.

Wer nun ins Grübeln kommt, was er eigentlich genau auf der Insel machen will, der sei beruhigt: mit einer Fläche von gerade einmal 741 km² ist Madeira eine kleine Insel. Von fast allen Orten ist Funchal in weniger als einer Stunde mit dem Auto erreichbar, daher ist das keine so fundamentale Entscheidung.

Was tun auf Madeira?

Wer wenig über Madeira weiß, packt es schnell in eine Kategorie mit den kanarischen Inseln wie Teneriffa oder Gran Canaria. Das kann allerdings schnell zu Enttäuschungen führen, da Madeira definitiv keine Badeinsel ist. Die Küste ist sehr felsig, nur an wenigen Stellen gibt es überhaupt eine Möglichkeit, sicher ins Meer zu gelangen. Das heißt nicht, dass ein Badeurlaub nicht möglich ist – wer aber lange Sandstrände erwartet, sollte besser eine andere Insel wählen.

Genau diese Felsenküste ist es aber auch, die auf Madeira traumhafte Aussichten bietet. Hinzu kommt eine große Menge unverbaute Natur und eine spannende Hauptstadt.

Sprache

Die Landessprache ist Portugiesisch und wird auch rege resprochen. In Hotels und Restaurants ist man auf Touristen eingestellt und spricht meist sehr gutes Englisch (oder sogar Deutsch). Ausserhalb der typischen Touristenorte ist das nicht immer der Fall, die Verständigung funktioniert aber zuverlässig.

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